Themenshop - Neurodermitis

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Rötungen, Juckreiz, nässende Stellen und trockene sowie schuppige Haut: Neurodermitis kann sich auf verschiedene Arten bei Betroffenen zeigen! Bei einer Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, handelt es sich um eine chronische - entzündliche
Hauterkrankung. Bei dem Erkrankungsbild kommt es zu akuten Schüben. Auf beschwerdefreie Zeitabschnitte folgen Phasen mit teilweise extremen Symptomen. Diese zeigen sich in stark entzündeten sowie juckenden Hautstellen an typischen Bereichen wie der Arminnenbeuge, der Kniekehle, Hände oder am Hals bzw. Gesicht. Während eines Schubs ist die Haut zusätzlich extrem gereizt. Akute Schübe können durch sogenannte Trigger, also auslösende Faktoren, hervor gerufen werden. Wichtig ist bei der Pflege von Neurodermitishaut, die defekte Hautbarriere mit Lipiden zu versorgen. In schubfreien Phasen ist der Hautzustand stabiler, die Haut ist aber nach wie vor erkrankt. Ansteckend ist die Erkrankung nicht.

Ursachen und Symptome

Von Neurodermitis betroffen sind ca. 10 – 20 % der Kinder und 2-5 % der Erwachsenen. Bereits Säuglinge können betroffen sein. Eine komplette Heilung der Neurodermitis ist noch nicht bekannt. Aber wichtig ist die Plege der Haut, um Symptome zu lindern und Schübe zu minimieren. Die Ursachen bei Neurodermitis zeigen sich in einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren: genetisch bedingt eine gestörte Hautbarriere und dass das Immunsystem dazu neigt zu stark auf harmlose Reize zu reagieren. Ebenfalls treten atopische Erkrankungen familiär gehäuft auf und sind mit einer erblichen Veranlagung verbunden. Eine Veranlagung selbst heißt nicht, dass eine Erkrankung statt findet sondern die Person ein höheres Risiko hat. Folgende Faktoren können einen Neurodermitis auslösen:

  • austrocknende Faktoren z.B. häufiges Hände waschen
  • Allergene! Diese können über die Haut oder Atmung in den Körper gelangen z.B. Tierhaare und Pollen oder über den Verzehr von Nahrungsmitteln z.B. Kuhmilch, Eieer
  • irritierende Stoffe auf der Haut z.B. Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Wolle, Reinigungsmittel
  • übermäßige Besiedelung der Haut durch Bakterien oder Pilze
  • Wetterfaktoren – Trockenheit, Kälte, Schwüle Umwelteinflüsse z.B. Smok
  • Stress und andere psychische Belastung
  • fehlerhafte Pflege der Hautarzt

Richtige Pflege und Tipps

Die richtige Pflege von Neurodermitis beginnt mit der Basispflege in den schubfreien Zeiten. Dieser wichtige Aspekt wird oft unterschätzt oder sogar in der täglichen Hautpflege vergessen! Durch die tägliche Basispflege mit abgestimmten Produkten kann die Haut in
Ihrer Barrierefunktion unterstützt werden. Zusätzlich hilft die Basispflege Symptome zu mindern. Denken Sie an ein Pflegekonzept: passende Reinigung wie Dusch- und Badeöl, Pflege für Gesicht und Körper sowie Spezialpflege wie Handcreme. Sobald ein akuter Schub
kommt gilt: Reduzierung der Entzündungsherde und Juckreiz stillen. Hierfür gibt es auch Produkte im kosmetischen Bereich die mit pflanzlichen Inhaltsstoffen antientzündlich wirken. Wir empfehlen bei Neurodermitis zusätzlich den Hautarzt aufzusuchen, um generell über die
Erkrankung aufgeklärt und um für akute Phasen in Behandlung zu sein falls verschreibungspflichtige Präparate nötig sind.

Hier unsere Tipps für Sie:

  • Basispflege! Wenden sie täglich 1-2 x täglich eine abgestimmte Pflege an
  • Vermeidungsstrategie: versuchen Sie bekannte Auslöser zu meiden
  • Behandeln Sie Juckreiz! Vermeiden Sie zu Kratzen
  • Beugen Sie vor und behandeln Sie Infektionen
  • Achten Sie auf die Ernährung! Denken sie auch daran omega Fettsäuren auf zunehmen, um den Körper mit Lipid zu versorgen
  • Informieren Sie sich! Umso besser Sie Ihre Erkrankung und Haut kennen, desto besser wenden Sie auch wirklich Produkte an.
  • Baden: eher selten, lauwarm und kurz Bekleidung und Wäsche waschen! Leichte Baumwollkleidung ist für erkrankte Haut
    gut. Achten Sie bei der Auswahl des Waschmittels auf Produkte frei von Duftstoff und das es für sensible Haut ausgelegt ist.
  • Beim Schlafen auf gut gelüftete sowie kühle Räume achten. Verzichten Sie auf Topfpflanzen im Schlafzimmer.

Für weitere Tipps lassen Sie sich telefonisch oder vor Ort in unserer Apotheke beraten.